JVCKENWOOD kündigt funktionelle Erweiterungen und neuen Monitor an

Auch im zweiten Jahr der Pandemie zieht JVCKENWOOD trotz aller Widrigkeiten ein positives Fazit. „Wir konnten uns auch 2021 sowohl seitens neuer Monitore als auch neuer Kunden über einige Highlights freuen“, sagt Marcel Herrmann, Marketing Manager Medical Imaging. „Nichtsdestotrotz bleibt die Lage hier und da angespannt.“

Durchweg positive Reaktionen haben bei den Anwendern die beiden neuen Displays CL-S600 und CL-S1200 ausgelöst. Beide können medizinische Bilder verschiedener Modalitäten wie CT, CR/DR, MR, Ultraschall und Pathologie nebeneinander darstellen, der 12-Megapixel-Monitor zusätzlich noch Aufnahmen der Mammografie. Die beiden großen Bildschirme ohne Mittelsteg schaffen eine komfortable Umgebung für die radiologische Diagnostik. Dazu sind sie mit der neuesten Technologie ausgestattet. „Die patentierte Funktion Dynamic Gamma etwa analysiert den gesamten Bildschirminhalt und wählt in Echtzeit für jedes einzelne Pixel die jeweils richtige Gammakurve aus. Das gilt für alle Aufnahmen – egal ob Ultraschall, Endoskop, Pathologie oder Nuklearmedizin – und führt zu einer stets optimalen Darstellung“, erläutert Herrmann. Das gelingt selbst bei bewegten Bildern ohne Probleme, obwohl hier Millionen von Operationen pro Sekunde notwendig sind. Ein weiteres wichtiges Feature: Leuchtdichte und Farbtemperatur werden automatisch und in Echtzeit angepasst. „Der eingebaute Farbfrontsensor auf dem Bildschirm misst konstant die Farbtemperatur und passt Änderungen über einen langen Zeitraum an“, so Herrmann. Das schont die Augen des Befunders – ebenso wie die eingebaute Beleuchtung auf der Rückseite des Monitors und die indirekte Beleuchtung von Tastatur und Maus.

Die ersten CL-S1200 hat JVCKENWOOD in einem Spital in der Schweiz installiert. Ein großes Projekt meldet auch Spanien: Hier hat das japanische Unternehmen alle Kliniken der Region Asturien rund um Gijón mit mehr als 400 verschiedenen Displays ausgestattet.

Neuheiten für 2022

2022 wird geprägt von funktionellen Erweiterungen der i3-Monitore. „Die werden ebenfalls mit einer Turboluminanzfunktion sowie dem sogenannten Visual Point Mode versehen, die Anwender unserer 6- und 12-MP-Displays bereits kennen“, so Herrmann.

Die Turboluminanzfunktion kann die Helligkeit und den Kontrast des Bildschirms für maximal 30 Sekunden erhöhen, um erkennbare Graustufen zu vergrößern. So kann der Radiologe selbst feinste Verkalkungen sicher beurteilen. Verstärkt wird der Effekt noch durch den Visual Point-Modus. Dieser erhöht den Kontrast in bestimmten Arealen gesteuert durch den Zeiger der Maus. Bei beiden Technologien wird die DICOM Kennlinie aufrechterhalten bzw. dynamisch angepasst.

Daneben ist für den Sommer der Launch eines 8-Megapixel-Monitors geplant. „Allerdings stehen wir pandemiebedingt immer noch vor Herausforderungen, die auch die Liefersituation berühren. Wir können daher leider nicht ausschließen, dass es zu Verzögerungen kommen kann. Allerdings werden wir alles dafür tun, rechtzeitig fertig zu werden. Schließlich ist der Europäische Röntgenkongress ECR im Juli als Präsenzveranstaltung geplant – mit uns als Aussteller“, freut sich Marcel Herrmann auf einen entspannten Sommer.