„Investition in Patientensicherheit“ – Zwei-Raum-Lösung bundesweit einzigartig

Als „Investition in Patientensicherheit“ stellt der gesch.ätsführende Gesellschafter der 310Klinik, Fabian Hubacek, die MIYABI Angio-CT Suite vor. Sie macht das Nürnberger Krankenhaus zum ersten und bisher einzigen in Deutschland, das Patienten eine minimal-invasive und personalisierte Gefäß- und Krebstherapie mithilfe des neuen Interventionssaals bieten kann. Dabei handelt es sich um eine Zwei-Raum-Lösung mit einem angiographischen Arbeitsplatz (Angio) und einem eigenständigen Computertomographen (CT), der auf Schienen bewegt wird und damit einen kombinierten Einsatz der Geräte erlaubt. Dies öffnet neue Möglichkeiten in der personalisierten Medizin und die sofortige Bewertung von Therapieergebnissen: „Die Technik erhöht die Sicherheit für unsere Patienten, da sie gleichzeitig beides ermöglicht – Diagnostik und Behandlung“, so der ärztliche Direktor der 310Klinik, Privatdozent Dr. med. Michael Moche. „Patienten müssen zwischen den Eingriffen nicht mehr umgelagert werden, da die räumliche Trennung entfällt. Sowohl in der Routineversorgung als auch in Notfallsituationen lässt sich so für den Patienten wertvolle Zeit sparen und das Risiko vermeiden, das der Transport darstellt.“ Das MIYABI Angio-CT System gestattet je nach Bedarf den schnellen Wechsel zwischen Angiooder

CT-Anwendung. Dazu wird der CT-Scanner auf Schienen vom CT-Raum in den Angio-Raum gefahren und liefert hier zusätzliche Bildinformationen. Minimal-invasive Eingriffe werden dadurch sicherer, schneller und effizienter. Aber auch neue Therapiemöglichkeiten werden mithilfe der MIYABI Angio-CT Suite ermöglicht, wie zum Beispiel die perkutane Ablation von bestimmten bösartigen Pankreastumoren durch irreversible Elektroporation. „Die Integration eines Angiographie-Systems und eines Computertomographen erleichtert bei kombinierten Prozeduren, wie der Tumorablation und Tumorembolisation, eine schnellere und präzisere Behandlung. Der einfache Wechsel zwischen den Modalitäten ermöglicht optimale klinische Ergebnisse und eine direkte Erfolgskontrolle schon während der Intervention“, erklärt Dr. Michael Scheuering, Leiter der Business Line Interventionelle Radiologie bei Siemens Healthineers. Das System kann dabei von einem Arzt auch ferngesteuert bedient werden.

Verbesserter Komfort, höhere Effizienz

Die Entwicklung des MIYABI Angio-CT System wurde maßgeblich durch die steigende Nachfrage nach immer komplexeren und dedizierteren bildgesteuerten Prozeduren motiviert und ist ein weiterer Schritt auf dem Weg zur personalisierten Präzisionsmedizin. So ergänzt das MIYABI Angio-CT System in der 310Klinik ein umfassendes Angebot, das nur wenige Krankenhäuser ihren Patienten bieten. Unter anderem können sich die Patienten in einer Spezialambulanz für minimal-invasive bildgeführte Therapie direkt bei einem interventionellen Radiologen vorstellen. Nach dem Eingriff werden sie auf der Station weiterhin von Ärzten aus dem Gebiet der Interventionellen Radiologie zusammen mit Fachärzten aus der Chirurgie, Anästhesie und Inneren Medizin betreut. Das Krankenhaus wird so zu einem Zentrum, das für Patienten und überweisende Ärzte einen kompletten Service mit einem breiten Spektrum an minimal-invasiven Therapiemöglichkeiten zur Verfügung stellt. Dr. Moche: „Die MIYABI Angio-CT Suite ergänzt in besonderer Weise diese fundierte klinische Aufstellung und ermöglicht uns, unseren Patienten sehr innovative, komfortable und sicherere Behandlungskonzepte anzubieten.“ Dazu gehört auch die Verkürzung der Wartezeiten, denn der Hochleistungs-CT kann flexibel und unabhängig von der Angiographie außerdem hervorragend für die Diagnostik eingesetzt werden. Durch die individuelle Anpassung des Systems an die jeweiligen Bedürfnisse der Klinik können Behandlungen optimiert und gleichzeitig Arbeitsprozesse effizienter gestaltet werden, sodass Patienten wie Betreiber gleichermaßen davon profitieren.

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