Sämtliche Indikationsbereiche in nur 23 Modulen

Das Berliner Unternehmen Neo Q hat sein Produkt RadioReport vervollständigt. „Mit nur 23 Modulen decken wir ab sofort sämtliche Indikationsbereiche in der MRT-, CT- und Mammadiagnostik ab“, erläutert Jan Wintzer, Gründer und einer der drei CEOs von Neo Q. „Damit können unsere Anwender alle erstellten Bilder mit einer Software digital befunden und profitieren durchgängig von unserer etablierten Workflowunterstützung.“ Mit der Komplettierung der Software wurde RadioReport nach der Richtlinie 93/42/EWG als Medizinprodukt der Klasse I klassifiziert.

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RadioReport ermöglicht einfache und standardisierte Befundung aller Indikationsbereiche für CT und MRT

„Die Software führt Radiologen schrittweise durch den gesamten Befundungsprozess. Anhand gezielter Abfragen und Hilfestellungen wird die Befundung vereinfacht und kann deutlich beschleunigt werden. Am Ende steht ein qualitativ hochwertiger, übersichtlicher Befund, der alle für den Zuweiser relevanten Informationen enthält und gut verständlich ist“, erläutert Prof. Dr. Alexander Huppertz, selbst Radiologe und ebenfalls CEO von Neo Q, den Ablauf.

Einfache und standardisierte Befundung

Das Besondere: Die Software denkt wie der Radiologe und geht erstmalig von der Anatomie aus, nicht von der Pathologie – der Radiologe muss also nicht zuerst alle Bilder komplett analysieren, bevor er mit dem schriftlichen Befund startet. Im Gegensatz zu anderen Methoden der Befundungsunterstützung arbeitet RadioReport nicht mit Templates, sondern mit vollständigen Modulen. 

„Dabei deckt jedes für sich einen ganzen Untersuchungsbereich ab. Radiologen können dadurch eine Untersuchungsregion ganzheitlich beurteilen und das sehr häufige Szenario mehrerer Diagnosen in einer einzelnen Untersuchung effizient dokumentieren“, so Prof. Huppertz. Durch integrierte Plausibilitätsprüfungen werden Fehler in der Befundung vermieden. Dazu sorgen Pflichtfelder für die Vollständigkeit des Befundes.

Alle Indikationsbereiche für CT und MRT

RadioReport bietet aber noch weitere Vorteile. Die Befundsoftware arbeitet mit einer einheitlichen Nomenklatur. Sie basiert im Wesentlichen auf RadLex, einer kontrollierten Terminologie für die Radiologie, sowie Leitlinien von Fachgesellschaften und gewährleistet damit stets einen in Sprache und Begrifflichkeit standardisierten Befund, unabhängig vom Befunder. Zudem können so sämtliche Daten ausgelesen und für Datenanalysen genutzt werden.

Längere Recherchearbeiten in Fachbüchern oder auf Fachportalen im Internet entfallen, da das Programm eine eigene Wissensdatenbank anbietet.

Da RadioReport multilingual ist, können die Befunde mit einem Mausklick ins Englische übersetzt werden. Weitere Sprachen sind bereits in Planung. Optional erstellt RadioReport auch zu jedem Befund eine vollständige Liste der jeweiligen ICD-10-Codes. Das optimiert die Abrechnung insbesondere im stationären Sektor und gewährleistet, dass sämtliche abrechnungsrelevanten Pathologien berücksichtigt werden. Ein Faktor, der sich mit Mehrerlösen für das Krankenhaus bemerkbar macht.

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