KI-basierte Diagnostik von Rückenmarkserkrankungen

KI-basierte Diagnostik von Rückenmarkserkrankungen

Die Diagnostik von degenerativen und entzündlichen Erkrankungen von Gehirn und Rückenmark stützt sich oft auf die Magnetresonanztomographie (MRT). Insbesondere das im Vergleich zum Gehirn recht dünne Rückenmark stellt Radiologen bei der Detektion von Entzündungsherden aber oft vor große Herausforderungen.

Dieses Problem hat die Berliner Softwareschmiede mediaire jetzt gelöst und bietet ab sofort mit mdspine eine KI-basierte Software-Lösung an, die MRT-Aufnahmen des Rückenmarks systematisch untersucht und dem Radiologen die gefundenen Läsionen nicht nur anzeigt, sondern auch hinsichtlich Zahl und Volumen quantifiziert. So wird eine objektive KI-basierte Zweitmeinung ermöglicht, welche die diagnostische Sicherheit erhöhen soll. Dies hat weitreichende therapeutische Konsequenzen für Erkrankungen wie z.B die Multiple Sklerose (MS).

„Ziel von mediaire seit der Gründung war es immer, Radiologen zum Wohle ihrer Patienten mit innovativen, praxisrelevanten Werkzeugen auszustatten. mdspine ist ein solches Werkzeug und wir sind stolz, dieses als erstes Unternehmen weltweit Radiologen zur Verfügung stellen zu können. Dabei ergänzt mdspine optimal unser aktuelles mdbrain-Produktportfolio und unterstreicht unsere Expertise bei Erkrankungen des zentralen Nervensystems.“ sagt Dr. Andreas Lemke, Geschäftsführer von mediaire.

Technische Grundlage dieser Innovation sind neue KI-basierte Algorithmen aus dem Bereich Deep Learning. Diese ermöglichen eine präzise und schnelle Bilddatenanalyse. mdspine ergänzt damit die aktuelle auf Hirndiagnostik ausgerichtete Produktlinie mdbrain. Wie schon von mdbrain bekannt werden auch die Analysen von mdspine in einem übersichtlichen Befundbericht zusammengefasst, der in weniger als 5 min zur Verfügung steht.

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