IT- und Imaging-Lösungen von Agfa HealthCare auf dem gemeinsamen
Röntgenkongress der DRG und ÖRG

Wenn im Mai der Röntgenkongress in Leipzig seine Tore öffnet, wird Agfa HealthCare mit neuen Lösungen dabei sein. Dabei geht es auch um Verbesserungen, die Interessenten und Kunden nicht sofort sehen, die ihnen aber im Alltag helfen. Sie machen die Produkte stabiler und belastbarer und vereinfachen Prozesse im Arbeitsalltag.

CD-Einlesen – so schnell und einfach wie noch nie 

Der Import von externen Voruntersuchungen, die Patienten auf CD/ DVD mit ins Krankenhaus bringen, ist im Alltag ein wichtiger Arbeitsschritt für eine vollumfängliche Diagnostik. Mit Hilfe der Schritt-für- Schritt-Workflows und individuellen Anpassungen in IMPAX EE bzw.  IMPAX PASTA lassen sich Bilddaten von externen Datenträgern heute bereits sehr effektiv importieren.

Damit auch die klinischen Zuweiser direkten Zugriff auf solche externen Bilder aus ORBIS heraus haben und die erbrachte Leistung entsprechend dokumentiert ist, war es bisher notwendig, einen Auftrag in ORBIS RIS anzulegen. Mit den aktuellen Versionen von ORBIS RIS (ab 8.4.26 SU1) und IMPAX EE (ab R20 XVI) fällt dieser Schritt aufgrund einer neuen Automatisierung weg und spart so viel Zeit.

Unter Verwendung neuester Technologie, wie z. B. HL7 FHIR und dem Einsatz des ORBIS Application Servers, wird beim Einlesen von DICOM Daten und nach Auswahl des entsprechenden Aufenthaltes automatisch ein Auftrag in ORBIS RIS angelegt und somit ein Eintrag in der Krankengeschichte des Patienten erzeugt. Die manuelle Arbeit zur Auftragsanlage entfällt somit vollständig, bei gleichzeitiger voller Leistungsdokumentation, was den administrativen Aufwand in der Radiologie erheblich verringert.

Am tatsächlichen Ablauf des Einlesens ändert sich nicht viel. Wie gewohnt, beginnt der Import mit den Schritten zur Datenauswahl und der automatischen Vorauswahl des jeweils zugehörigen Patienten, in den eigenen Stammdaten anhand der Namensangaben aus den DICOM Daten. Dies muss nur mit einem Klick bestätigt werden. Als einzig neuer Schritt kommt die Anzeige der Liste aller ORBIS-Fälle des Patienten, inklusive der Auswahl des passenden Aufenthaltes hinzu. Bei Bedarf können an dieser Stelle noch weitere Informationen dokumentiert werden, wie beispielsweise die Priorität oder die anfordernde Abteilung.

Abgeschlossen wird der Vorgang im Hintergrund, durch die Zuordnung der DICOM StudyInstanceUID aus den importierten Bilddaten zu einem nach individuellen Vorgaben gestalteten und automatisch erzeugten Auftrag in ORBIS RIS. Weitere Importe können direkt folgen, ohne einen Wechsel der Anwendung.

Der neue Multifunktionsarbeitsplatz DR

DR-Multifunktionssystem 

Der Imaging-Bereich präsentiert zahlreiche Neuerungen. „Zuvorderst ist unser neuer Multifunktionsarbeitsplatz DR 800 zu nennen, mit dem sowohl projektionsradiographische als auch fluoroskopische Untersuchungen durchgeführt werden“, hebt Frank Barzen, Manager der Business Division Imaging DACH, ein Highlight hervor. Neu ist eine integrierte Videokamera, die der MTRA eine strahlungsfreie Positionierung erlaubt. Der hochauflösende CsJ-Detektor gewährleistet Aufnahmen in höchster Qualität und eröffnet dabei Möglichkeiten für eine signifikante Dosisreduktion.

Dynamische Bildverarbeitung 

Mit dem DR 800 kommt erstmals die neue MUSICA Dynamic-Bildprozessierung zum Einsatz. „Sie stabilisiert die Livebildanzeige während der Durchleuchtung auf hohem Niveau, so dass deutlich mehr Details erkannt werden können und etwaige Wiederholungsaufnahmen auf ein Minimum reduziert werden“, erläutert Barzen die Prozessierung von Bewegtaufnahmen in Echtzeit.

Die neue mobile Einheit DR 100e

Analog und digital mobil 

Für die neue mobile Einheit DR 100e gibt es aktuell eine analoge und später im Jahr eine digitale Variante. Die analoge Version kann mit Speicherfolien- oder Film-Folien-Systemen als Bildempfängermedium kombiniert betrieben und zu einem späteren Zeitpunkt auf DR-Technologie aufgerüstet werden. Die digitale Version bietet dieselbe Bildqualität, die vom motorisierten mobilen High-End-System DX-D 100+ bekannt ist.

Unerreicht flexibel und mobil 

Die neue ultramobile DR Retrofit-Lösung besteht aus einer Kombination von DR-Detektor und einem Convertible PC. Der Convertible PC kann sowohl als Laptop als auch als Tablet genutzt werden. „Damit bieten wir als erster Hersteller eine bislang unerreichte Flexibilität und Mobilität für DR Retrofit-Lösungen“, so Barzen. Für den Einsatz in Röntgenräumen eignet sich die erweiterungsfähige Laptop-Konfiguration, für die mobile Nutzung reichen die beiden Komponenten Tablet und DR-Detektor.