Neo Q gewinnt Red Dot Award für Radiologie-Software

Mit rund 20.000 Einreichungen jedes Jahr ist der Red Dot Award einer der größten Designwettbewerbe der Welt. Er hat sich seit seiner ersten Auflage 1955 international als eines der begehrtesten Qualitätssiegel für gute Gestaltung etabliert. Seit diesem Jahr darf sich auch Neo Q mit seiner Befundmethode RadioReport zu den Gewinnern zählen. Das Berliner Unternehmen wurde in der Sparte „Communication Design“ in der Kategorie „Interface & User Experience Design“ für seine Lösung ausgezeichnet. „Noch nie haben sich so viele Unternehmen und Agenturen dem Urteil der internationalen Jury gestellt wie in diesem Jahr. Dass wir uns in einem so starken Teilnehmerfeld behaupten konnten, macht uns stolz und zeigt, dass wir mit dem Fokus auf eine intuitive Benutzerführung richtig liegen“, sagt Oliver Aretz, CEO und Mitgründer von Neo Q. „Dieser Fokus ist für die Branche komplett neu und unterscheidet uns deutlich von Konkurrenzprodukten, die ausschließlich auf Funktionalität setzen.“

Denkprozesse des Radiologen abgebildet

Die Befundsoftware wurde in enger Zusammenarbeit mit erfahrenen Radiologen entwickelt. Neo Q hat deren Denkprozesse analysiert und optimal nachgebildet. Rund zweieinhalb Jahre lang haben über 60 Mediziner, UX-Designer und Softwareentwickler die neuartige Methode der Befundung dann realisiert. Das Ergebnis: eine intuitiv zu bedienende und leicht zu erlernende Anwendung. 

„Der wahre Wert des UX-Designs zeigt sich dann, wenn es gelingt, hochkomplexe Informationen übersichtlich aufzubereiten und in einer einfach zu bedienenden Oberfläche darzustellen“, sagt Aretz. Die Besonderheit von RadioReport ist, dass die Radiologen in einem vollständig grafischen Design arbeiten, in dem jedes Formular komplett auf einer Seite dargestellt wird. Der Anwender muss also während der Befundung nicht scrollen. Dazu sind alle Module gleich aufgebaut, gleiche Informationen finden sich stets an derselben Stelle. „Das erleichtert die Orientierung und begünstigt ein schnelles Arbeiten“, so Aretz. Darüber hinaus wurden viele Eingabeelemente von der reinen Textebene auf eine visuelle Ebene übertragen. So kann der Radiologe beispielsweise die Lokalisierung von Pathologien direkt in einer Abbildung des betroffenen Organs vornehmen – das ist einfacher und verhindert Fehler. Integrierte Plausibilitätsprüfungen sorgen für einen korrekten, widerspruchsfreien Befund. „Das alles zusammen in einer Software ist einmalig und revolutioniert die radiologische Befunderstellung“, sagt Oliver Aretz nicht ohne Stolz.

Fazit: Mit einer durchdachten Systematik, einem überzeugenden Interfacedesign und intuitiven Benutzerführung kommen Radiologen einfacher, komfortabler und schneller zu einem vollständigen, aussagekräftigen Befund. Und das UX-Design trägt einen großen Teil dazu bei.

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RadioReport für Benutzeroberfläche und -führung ausgezeichnet