Robocath, ein Unternehmen, das kardiovaskuläre Robotiksysteme für die Behandlung von Gefäßerkrankungen konzipiert, entwickelt und vertreibt, gab heute die erfolgreiche Durchführung der ersten beiden Koronarangioplastien mithilfe seiner Robotikplattform R-One™ bekannt. Die Eingriffe wurden in Frankreich von Professor Durand und Professor Sabatier am Universitätsklinikum Rouen sowie von Doktor Fajadet an der Clinique Pasteur in Toulouse vorgenommen. 

R-One™ unterstützt interventionelle Kardiologen bei der Durchführung von Koronarangioplastien. Die Robotikplattform erleichtert und optimiert interventionelle Eingriffe für die Patienten und bietet eine verbesserte Arbeitsumgebung für Ärzte und das gesamte medizinische Team. 

Die anstehende klinische Studie ist die erste ihrer Art, die in Europa durchgeführt wird. Sechs europäische Zentren sind daran beteiligt, drei davon in Frankreich (Universitätsklinikum Rouen, Universitätsklinikum Caen, Clinique Pasteur in Toulouse). Die Studie wird 60 Patienten umfassen und soll Sicherheit und Wirksamkeit der roboterunterstützten Plattform R-One™ bei der Durchführung von Koronarangioplastien nachzuweisen. 

Dr. Philippe Bencteux, Präsident und Gründer von Robocath, sagt: „Diese beiden Erfolge sind der Beginn einer neuen Ära für die interventionelle Kardiologie, wie sie heute in Europa praktiziert wird. Wir haben mehrere Jahre an diesem Projekt gearbeitet, und das gesamte Team und ich sind sehr stolz darud, dass diese Eingriffe erfolgreich verlaufen sind.“ 

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Prof. Durand und Prof. Sabatier mit R-One (C) Georg Kahlau

Professor Eric Durand, interventioneller Kardiologe am Universitätsklinikum Rouen, merkt an: „Es ist für mich eine besondere Ehre, dass ich vor einigen Jahren die Möglichkeit erhalten habe, an diesem Projekt mitzuwirken, und nun die ausgezeichneten Ergebnisse dieses ersten Eingriffs beim Menschen erleben darf.“ 

 „Der Erfolg dieser Eingriffe freut mich sehr. Es ist schön zu sehen, dass das Universitätsklinikum Rouen fast zwanzig Jahre, nachdem wir im gleichen OP-Saal unsere erste Aortenklappenimplantation vorgenommen haben, weiterhin bahnbrechende Innovationen in der Medizin vorantreibt“, sagte Alain Cribier, emeritierter Professor für interventionelle Kardiologie und Erfinder der TAVI (Transkatheter-Aortenklappenimplantation). 

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Dr. Fajadet, (C) Georg Kahlau (ipse Communication)

Dr. Jean Fajadet, Ko-Direktor der Abteilung für interventionelle Kardiologie der Clinique Pasteur in Toulouse, führt weiter aus: „Ich bin sehr glücklich über den Erfolg dieser Eingriffe und zuversichtlich, was die Ergebnisse der Studie anbelangt. Dank der Möglichkeiten, die uns die vaskulären Robotiklösungen eröffnen, die wir hier an der Clinique Pasteur entwickeln, stehen wir vor einer bedeutenden Revolution auf dem Gebiet der interventionellen Kardiologie.“ 

Professor Rémi Sabatier, interventioneller Kardiologe am Universitätsklinikum Caen, fügt hinzu: „Es war mir eine Ehre, an dieser ersten roboterunterstützten Angioplastie beteiligt sein zu dürfen. Ich bin genauso begeistert wie die Teams, die uns bei diesem Projekt begleitet haben, und ich freue mich darauf, die Entwicklung am Universitätsklinikum Caen auch in Zukunft weiter zu verfolgen.“ 

Lucien Goffart, CEO von Robocath, bemerkt abschließend: „Das ist eine französische Erfolgsgeschichte, zu der all unsere Mitarbeiter und die hochengagierten medizinischen und technischen Teams beigetragen haben, denen ich heute meinen herzlichen Dank und meine Glückwünsche aussprechen möchte. Diese Erfolge sind ein entscheidender Schritt in unserer Entwicklung und werden einen Wandel in der Branche einläuten. Dieser Wandel wird alle Akteure der Branche betreffen und dank der neuen Möglichkeiten, die die Robotik bietet, unweigerlich dazu führen, dass wir die Branche aus einem breiteren Blickwinkel betrachten, vor allem was die Interoperabilität technischer Systeme anbelangt.“