bereits seit einigen Wochen sind zahlreiche Teile des neuen Strahlenschutzgesetzes in Kraft und bis 31. Dezember 2018 werden auch die entsprechenden Verwaltungsverordnungen veröffentlicht sein. Die Hersteller trommeln schon lange und auch auf dem Röntgenkongress sowie den Tagungen von APT (Arbeitsgemeinschaft Physik und Technik) und DGMP (Deutsche Gesellschaft für Medizinische Physik) sind Dosismanagement-Systeme sowie das verpflichtende Einbeziehen von Medizinpysik-Experten ein Dauerbrenner. Doch bei den Anwendern herrscht anscheinend noch „abwarten“.

Völlig zu Unrecht, wie ich meine. Denn laut Gesetz besteht die Pflicht, ein umfangreiches Informations- und Meldewesen im Strahlenschutz zu etablieren, sowie bei dosisintensiven Verfahren – wie Interventionen und Computer- tomographie – einen Medizinphysik-Experten hinzuzuziehen, der den Anwender beispielsweise dabei unterstützt, die Untersuchungsprotokolle dahingehend zu optimieren, die bestmögliche Bildqualität bei möglichst geringer Dosis zu gewährleisten.

In dieser Sonderausgabe finden Sie Hintergrundinformationen zum neuen Strahlenschutzgesetz sowie eine Marktübersicht zu Dosismanagement-Systemen und ein Interview mit einem Erstanwender. Dabei möchte ich Ihnen helfen, sich mit der neuen komplexen Situation auseinanderzusetzen und sich zu orientieren, um eine passende Lösung zu finden.

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